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Treibhauseffekt bedroht englischen Rasen
Der Treibhauseffekt bedroht den englischen Rasen in seiner Existenz. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Königlichen Gartenbau-Gesellschaft und einer nationalen Stiftung, die 200 historische Gärten verwaltet.
Steigende Temperaturen, trockene Sommer und nasse Winter könnten die Pflege der berühmten Grasteppiche auf Dauer so stark verteuern, dass diese zum Luxus würden, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Untersuchung. Stattdessen könnten auf der Insel in einigen Jahrzehnten vielleicht exotische Früchte gedeihen. "Nach den neuesten Szenarien wird die Durchschnittstemperatur in Großbritannien bis 2080 um etwa drei bis vier Grad steigen", sagte der Experte Mike Calnan der Zeitung "Independent".
Auf Grund des Klimawandels sind in den vergangenen Jahren bereits mehrere bedeutende Landschaftsparks stark geschä-digt worden: So verdorrten nach 300 Jahren die Eibenhecken von Westbury Court, und im Charlecote Park gingen die im 18. Jahrhundert gepflanzen Hostas (Liliengewächse) ein.
Quelle: 3-Sat
Gespaltener Stickstoff für günstigeren Dünger
Zirkonium-Metallverbindung eröffnet Blick auf neues Katalyse-Verfahren für die Ammoniak-Produktion. Ohne Dünger litte ein Großteil der heute gut sechs Milliarden Menschen an Hunger. Die Produktion dieser Wachstumsförderer beruht dabei wesentlich auf Ammoniak. Diese Stickstoff-Wasserstoffverbindung wird, genauso wie während der vergangenen 50 Jahre, auch heute noch bei hohen Drücken und Temperaturen im Haber-Bosch-Verfahren hergestellt. Amerikanische Forscher fanden nun einen Ansatz für eine günstigere, katalytische Reaktion: Ein Zirkonium-Metallkomplex als Katalysator schwächt die starke Bindung zwischen zwei Stickstoffatomen im molekularen Stickstoff und erlaubt so eine direkte Reaktion mit Wasserstoff. Diesen Vorgang beschreiben die Forscher im Fachblatt "Nature" (Vol. 427, S. 527).
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